Präz 5.0

Die Präz 5.0 ist die kompakte Schwester der Reptile – kein abgespecktes Modell, sondern eine bewusst handlichere 1911 mit demselben Qualitätsanspruch. Statt 6 Zoll trägt sie einen 5-Zoll-Bull-Barrel mit klassischem Zugfeldprofil, das macht sie kürzer, führiger und damit zu einer echten Universalwaffe für nahezu jede Disziplin. Erhältlich im Kaliber 9 mm Luger oder .45 ACP (ein Wechselsystem lässt sich anfertigen).

Unter der Oberfläche steckt die volle Club-30-Qualität: Schlitten und Griffstück aus hochwertigem Werkzeugstahl werden von Hand aufeinander eingepasst – minimale Toleranzen, maximale Präzision. Geschossen wird über einen Single-Action-Abzug, werkseitig auf 1.100 g justiert. Serienmäßig sitzen eine klassische, verstellbare Mikrometervisierung (statt der Tri-Set-Visierung der Reptile), eine beidseitige Sicherung, die typische Handballensicherung und die ergonomischen Karl-Nill-Matchmaster-Griffschalen an Bord. Eine ausgeprägte Fischhaut an der Schlittenfront erleichtert das Repetieren – und sieht dazu richtig gut aus.

Weil der Werkzeugstahl ohne Schutz rosten würde, ist die Präz 5.0 standardmäßig PVD-beschichtet – und dabei frei konfigurierbar: silbernes PVD, schwarz-silberne Two-Tone-Kombinationen in beide Richtungen, Titannitrit, Gold und mehr stimmst du individuell mit deinem Club-30-Büchsenmacher ab. Über die Picatinny-Schiene am Griffstück lassen sich Laufgewichte oder eine Rotpunkt-Montage anbringen. Mit unter 1.300 g (leeres Magazin) ist sie für praktisch jede Disziplin zugelassen – und dank ihrer kompakten Bauform sogar für die IPSC Standard Division. Die Single-Stack-Magazine fassen 9 Schuss (9 mm) bzw. 7 Schuss (.45 ACP).

X Six

Die X6 Club30 basiert auf der legendären P226 und wurde von den Büchsenmachermeistern des Club 30 auf ein neues Präzisionslevel gehoben. Sie bringt einen 6-Zoll-Lauf mit Zugfeldprofil (bessere Visierlinie und Präzision), eine deutlich feinere Abstimmung aller Komponenten und ein optimiertes Gewicht – geschossen wird im Kaliber 9 mm Luger.

Der Schlitten ist so skelettiert und bearbeitet, dass die Pistole unter dem Gewichtslimit von 1.300 g bleibt. Der Single-Action-Only-Abzug ist auf knochentrockene 1.100 g eingestellt. Serienmäßig sitzen eine LPA-Mikrometervisierung, eine beidseitige Sicherung und ein fest verbautes Beavertail an Bord, das die Waffe im Schuss satt in der Hand hält. Die Schichtholz-Griffschalen von Karl Nill tragen einen integrierten Jet Funnel, der das Nachladen spürbar erleichtert. Über die Schiene am Griffstück lassen sich Laufgewichte oder die eigens entwickelte Club-30-Montage für ein schlittenunabhängiges Rotpunktvisier anbringen. Standardmäßig kommt sie hier in komplettem DLC-Schwarz – die Farbe ist über DLC/PVD frei konfigurierbar. Das 17-Schuss-Magazin lässt sich auf bis zu 20 Schuss erweitern.

Die X6 ist ein Stück Club-30-Geschichte: Sie wird nicht mehr neu produziert und ist nur noch auf dem Gebrauchtmarkt zu bekommen. Genau das macht sie für viele Fans und Sammler so spannend. Wer eine sucht, lässt sich am besten direkt von einem Club-30-Mitglied beraten.

KMR Cuda

Die KMR Cuda Club30 ist eine getunte High-End-Sportpistole des tschechischen Herstellers KMR – einem Team aus ehemaligen CZ-Spezialisten, das seit 2022 eigene Waffen fertigt. Basis ist die KMR W02 Cuda, für den deutschen Markt gewichtsoptimiert und auf Club-30-Niveau abgestimmt.

Die 6-Zoll-Pistole ist komplett aus Stahl gefräst; zahlreiche Aussparungen und der kannelierte Lauf drücken das Gewicht mit leerem Magazin unter 1.300 g – damit ist sie für sämtliche deutschen Präzisionsdisziplinen zugelassen, ohne Abstriche bei der Qualität. Die Läufe fertigt KMR selbst mit Zugfeldprofilen nach höchsten Präzisionsansprüchen, Schlitten und Griffstück werden nach dem CNC-Fräsen von Hand aufeinander eingepasst. Das vorne an der Mündung sichtbare BRS-System sorgt für zusätzliche Laufruhe.

Geschossen wird im Kaliber 9 mm Luger über einen Single-Action-Only-Abzug mit rund 1.300 g; ein 17-Schuss-Magazin gehört dazu, per anderer Magazinböden sind bis zu 20 Schuss möglich. Serienmäßig ist eine Mikrometervisierung montiert – sie lässt sich abnehmen, sodass die Pistole über eine Adapterplatte Optical Ready ist.

Standardmäßig kommt die Cuda im schwarzen Finish, auf Wunsch in verschiedenen PVD- oder DLC-Farben. Wer von der CZ-Plattform kommt, findet hier kaum eine bessere Wahl – passende Alu- oder Karl-Nill-Griffschalen inklusive. Für günstiges Training gibt es optional ein .22-LR-Wechselsystem, das der Club-30-Büchsenmacher individuell anpasst.

Reptile

Die Reptile ist die 1911 des Club 30 – entstanden, als der Club neben seinen getunten S&W-Revolvern noch keine eigene Pistole hatte und die Mitglieder sich kurzerhand ihre eigene bauten. Heute ist sie eine komplett überarbeitete 1911-Plattform für maximale Präzision im Sportschießen, wahlweise im Kaliber 9 mm Luger oder .45 ACP (ein Wechselsystem ist bedürfnisfrei nachrüstbar).

Alle relevanten Teile werden in Deutschland aus vollem, vergütetem Werkzeugstahl gefräst; die Firma STP stellt die Bausätze zusammen, die Club-30-Büchsenmachermeister montieren jede Waffe einzeln und passen Schlitten und Lauf von Hand aufeinander ein – das ergibt eine perfekte Passung und höchste Präzision. Standardmäßig trägt die Reptile einen 6-Zoll-Bull-Barrel mit Zugfeldprofil; wer unter 1.300 g kommen will, wählt den Bushing-Lauf (mit Bull Barrel liegt sie inkl. leerem Magazin unter 1.350 g).

Geschossen wird über einen Single-Action-Abzug, werkseitig auf 1.100 g justiert. Serienmäßig sitzt eine Aristocrat Tri-Set-Visierung an Bord, mit der sich über drei Schrauben drei Distanzen einstellen lassen, dazu eine beidseitige Sicherung und eine Handballensicherung. Über die Picatinny-Schiene am Griffstück lassen sich Laufgewichte (Aluminium 125 g oder Stahl 325 g) oder die schlittenunabhängige Clubmontage für ein Rotpunktvisier anbringen. Die ergonomischen Griffschalen von Karl Nill gehören zum Standard, die gewichtsreduzierenden Schlitten-Ausfräsungen gibt es optional gegen Aufpreis.

Beschichtet wird immer – ohne Schutz würde der Werkzeugstahl rosten. Im Standard kommt die Reptile in Two-Tone: PVD-Schwarz an Schlitten und Griffstück, Bedienelemente, Handballensicherung und Hammer in silbernem Chromnitrit. Auf Wunsch ist nahezu alles möglich – komplett in Chromnitrit-Silber, in tiefschwarzem, matt gestrahltem DLC oder in anthrazitschwarzem PVD. Kaliber, Beschichtung und Setup konfigurierst du individuell mit deinem Club-30-Büchsenmacher.

C30 1911

Die C30 1911 ist die günstigste Pistole im Club-30-Programm – und das ganz bewusst. Sie richtet sich an Sportschützen, die nicht den maximalen High-End-Custom-Build brauchen, aber trotzdem eine qualitativ hochwertige, zuverlässige Waffe wollen – mit dem Club 30 als Servicepartner an ihrer Seite. Es ist eine klassische 1911 in 6 Zoll, komplett aus Stahl, wahlweise im Kaliber 9 mm Luger oder .45 ACP.

Trotz des günstigeren Preises ist die Ausstattung sportlich: ein 6-Zoll-Bull-Barrel-Matchlauf, ein auf 1.100 g eingestellter Match-Abzug und eine serienmäßige Mikrometervisierung. Die Edelstahlteile sind schwarz beschichtet, die Schlittenflanken anschließend abgezogen – das ergibt die schicke Two-Tone-Optik. Dazu kommen griffige G10-Griffschalen in Schwarz-Orange, ein Checkering an Griffvorderseite und Mainspring Housing, eine beidseitige Sicherung samt Handballensicherung und eine Picatinny-Schiene für Laufgewichte oder Zubehör. Mit leerem Magazin wiegt sie rund 1.320 g; die Single-Stack-Magazine fassen 9 Schuss (9 mm) bzw. 7 Schuss (.45 ACP).

Club 30 kommuniziert offen, wie der niedrigere Preis zustande kommt: Ein Teil der Fertigung ist an den langjährigen Spezialisten in Korea ausgelagert, der nach engen Club-30-Toleranzvorgaben arbeitet. Das Griffstück ist geschmiedet statt gefräst, Schlitten und Griffstück kommen passend von der Maschine und werden nicht zusätzlich von Hand eingepasst wie bei Reptile oder Präz 5. Nicht präzisionsrelevante Kleinteile sind Sinterteile. Das Ergebnis ist eine sauber und präzise funktionierende 1911 ohne High-End-Aufpreis – ehrlich als das deklariert, was sie ist: die clevere Preis-Leistungs-Lösung im Club-Programm.

M Six

Die M-Six ist zurück: Nach Jahren ohne Produktion fertigt GSG die Club-30-Mastershop-Reihe (das „M“ steht für Mastershop) wieder – komplett in Deutschland und von Hand angepasst. Basis ist die bewährte P226, daraus entsteht eine kompromisslose 6-Zoll-Sportpistole im Kaliber 9 mm Luger.

Schlitten und Griffstück werden von Hand aufeinander eingepasst – kein Serienteil von der Maschine, sondern Made-in-Germany-Qualität auf höchstem Niveau. Dazu kommen Club-30-typische Skelettierungen, eine beidseitig bedienbare Sicherung und ein extra texturierter Zerlegehebel, der beim Schießen als Daumenauflage für mehr Kontrolle dient. Unten sitzt die Aufnahme-Schiene für die Spezialmontage, mit der sich Optiken und Rotpunktvisiere über Schlitten und Griffstück montieren lassen. Die ergonomischen Griffschalen bestehen aus texturiertem Schichtholz in Schwarz-Grau.

Das Herzstück ist der voll verstellbare Abzug: Das Züngel lässt sich in der Länge an die Hand anpassen, das Abzugsgewicht stellt man per Innensechskant stufenlos von 1.000 bis 1.600 g ein, und auch der Triggerstop ist separat justierbar. Dass die M-Six nicht nur gut aussieht, zeigen eingespannte Testschüsse auf 25 m mit den gängigsten Laborierungen – die Schussbilder überzeugen. Erhältlich in zwei Ausführungen: Edelstahl glasperlgestrahlt in Silber (ab Anfang Juni) und komplett in PVD-/DLC-Schwarz (ab Mitte Juli).